Bruttomietrendite berechnen
Monatliche Nettokaltmiete mal zwölf; Ergebnis durch Kaufpreis teilen und mit 100 multiplizieren. Nicht mit Nettomietrendite verwechseln.
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Bei vermieteten Wohnungen und Mehrfamilienhäusern erleichtert eine transparente Renditerechnung den ersten Vergleich. Für eine fundierte Entscheidung zählen auch Zustand, laufende Kosten, Leerstand und die Finanzierung.
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Monatliche Nettokaltmiete mal zwölf; Ergebnis durch Kaufpreis teilen und mit 100 multiplizieren. Nicht mit Nettomietrendite verwechseln.
1.500 Euro monatliche Nettokaltmiete ergeben 18.000 Euro jährlich. Bei 300.000 Euro Kaufpreis sind das sechs Prozent Bruttomietrendite.
Bei 330.000 Euro angesetzter Gesamtinvestition ergeben 18.000 Euro Jahresmiete nur rund 5,45 Prozent bezogen auf diese neue Bezugsgröße. Laufende Kosten, Leerstand und Finanzierung kommen zusätzlich hinzu.
Vollständiger Sprechertext in Kapitelreihenfolge. Untertitel und Zeitangaben gehören zur Fassung mit Intro und Outro.
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Die Bruttomietrendite ist eine einfache Kennzahl für den ersten Vergleich von vermieteten Immobilien. In dieser Folge verwenden wir eine klare Definition: Jahresnettokaltmiete geteilt durch Kaufpreis, multipliziert mit hundert. Diese Definition muss genannt werden, weil in der Praxis unterschiedliche Bezugsgrößen verwendet werden. Wer statt des Kaufpreises die gesamte Investition einschließlich Erwerbsnebenkosten einsetzt, erhält eine andere Prozentzahl.
Beginnen Sie mit der Nettokaltmiete, also ohne umlagefähige Betriebskostenvorauszahlungen. Multiplizieren Sie die monatliche Nettokaltmiete mit zwölf, um die Jahresnettokaltmiete zu erhalten. Dann teilen Sie diesen Jahresbetrag durch den Kaufpreis und multiplizieren das Ergebnis mit hundert. Die Kennzahl beschreibt damit das Verhältnis von Bruttomietertrag zu Kaufpreis, nicht den tatsächlichen Überschuss auf Ihrem Konto.
Nehmen wir eine vermietete Immobilie mit eintausendfünfhundert Euro Nettokaltmiete im Monat. Das sind achtzehntausend Euro im Jahr. Der Kaufpreis beträgt dreihunderttausend Euro. Achtzehntausend geteilt durch dreihunderttausend ergibt null Komma null sechs. Multipliziert mit hundert beträgt die Bruttomietrendite in diesem Modell sechs Prozent.
Die Bruttomietrendite lässt viele wirtschaftlich wichtige Faktoren bewusst außen vor. Verwaltung, nicht umlagefähige Kosten, Instandhaltung, Leerstand, Mietausfall und größere Maßnahmen können den tatsächlich verfügbaren Überschuss deutlich verändern. Auch Zinsen, Tilgung und Steuern sind in dieser Kennzahl nicht enthalten. Eine höhere Bruttomietrendite ist deshalb nicht automatisch das bessere Investment.
Wenn dieselbe Jahresnettokaltmiete von achtzehntausend Euro nicht durch den Kaufpreis von dreihunderttausend Euro, sondern durch eine frei angenommene Gesamtinvestition von dreihundertdreißigtausend Euro geteilt wird, ergeben sich rund fünf Komma fünfundvierzig Prozent. Das ist nicht plötzlich eine andere Immobilie. Es ist eine andere Kennzahl mit einer anderen Bezugsgröße. Deshalb sollten Renditeangaben immer mit der verwendeten Formel dokumentiert werden.
Nutzen Sie die Bruttomietrendite als schnellen ersten Filter. Danach braucht die Prüfung mindestens die laufenden Eigentümerkosten, realistische Leerstands- und Instandhaltungsannahmen sowie die konkrete Finanzierung. Die Merkhilfe lautet: Die Bruttomietrendite zeigt ein Verhältnis von Miete zu Preis. Sie zeigt nicht, was Ihnen nach allen Zahlungen tatsächlich übrig bleibt.
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Die Abbildungen sind schematisch; die Personen und Zahlenbeispiele sind fiktiv. Quellenabgleich dieser Websitefassung: . Die aktuelle Homes.NRW-Seite zu Renditeobjekten wurde am 3. November 2026 inhaltlich auf die Definition Jahresnettokaltmiete/Kaufpreis geprüft; alle fiktiven Beispielwerte mathematisch nachgerechnet. Keine Prognose oder unabhängige Marktstudie.
Allgemeine Informationen, keine individuelle Anlage-, Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung. Renditekennzahlen und tatsächliche Objektkosten vor Entscheidungen unabhängig prüfen.