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Bruttomietrendite berechnen: Formel und Beispiel

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Bei vermieteten Wohnungen und Mehrfamilienhäusern erleichtert eine transparente Renditerechnung den ersten Vergleich. Für eine fundierte Entscheidung zählen auch Zustand, laufende Kosten, Leerstand und die Finanzierung.

Kostenlos und direkt auf Homes.NRW, ohne Anmeldung und ohne YouTube-Einbettung. Die Sprecherstimme ist synthetisch erzeugt. Allgemeine Orientierung, keine individuelle Rechtsberatung.

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  1. 00:00Homes.NRW Monumental-Intro
  2. 00:09Eine schnelle Kennzahl – aber nur für eine erste Einordnung.
  3. 00:38Die Formel in drei Schritten
  4. 01:07Ein einfaches Zahlenbeispiel
  5. 01:30Sechs Prozent sind noch kein Gewinn.
  6. 01:58Die Bezugsgröße verändert die Prozentzahl.
  7. 02:26Für den ersten Vergleich geeignet – für die Kaufentscheidung zu klein.
  8. 02:52Homes.NRW Standard-Outro

Das erklärt diese Folge

Bruttomietrendite berechnen

Monatliche Nettokaltmiete mal zwölf; Ergebnis durch Kaufpreis teilen und mit 100 multiplizieren. Nicht mit Nettomietrendite verwechseln.

Beispiel: sechs Prozent

1.500 Euro monatliche Nettokaltmiete ergeben 18.000 Euro jährlich. Bei 300.000 Euro Kaufpreis sind das sechs Prozent Bruttomietrendite.

Kaufnebenkosten und Eigentümeraufwand

Bei 330.000 Euro angesetzter Gesamtinvestition ergeben 18.000 Euro Jahresmiete nur rund 5,45 Prozent bezogen auf diese neue Bezugsgröße. Laufende Kosten, Leerstand und Finanzierung kommen zusätzlich hinzu.

Transkript zum Nachlesen

Vollständiger Sprechertext in Kapitelreihenfolge. Untertitel und Zeitangaben gehören zur Fassung mit Intro und Outro.

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Eine schnelle Kennzahl – aber nur für eine erste Einordnung.

Die Bruttomietrendite ist eine einfache Kennzahl für den ersten Vergleich von vermieteten Immobilien. In dieser Folge verwenden wir eine klare Definition: Jahresnettokaltmiete geteilt durch Kaufpreis, multipliziert mit hundert. Diese Definition muss genannt werden, weil in der Praxis unterschiedliche Bezugsgrößen verwendet werden. Wer statt des Kaufpreises die gesamte Investition einschließlich Erwerbsnebenkosten einsetzt, erhält eine andere Prozentzahl.

Die Formel in drei Schritten

Beginnen Sie mit der Nettokaltmiete, also ohne umlagefähige Betriebskostenvorauszahlungen. Multiplizieren Sie die monatliche Nettokaltmiete mit zwölf, um die Jahresnettokaltmiete zu erhalten. Dann teilen Sie diesen Jahresbetrag durch den Kaufpreis und multiplizieren das Ergebnis mit hundert. Die Kennzahl beschreibt damit das Verhältnis von Bruttomietertrag zu Kaufpreis, nicht den tatsächlichen Überschuss auf Ihrem Konto.

Ein einfaches Zahlenbeispiel

Nehmen wir eine vermietete Immobilie mit eintausendfünfhundert Euro Nettokaltmiete im Monat. Das sind achtzehntausend Euro im Jahr. Der Kaufpreis beträgt dreihunderttausend Euro. Achtzehntausend geteilt durch dreihunderttausend ergibt null Komma null sechs. Multipliziert mit hundert beträgt die Bruttomietrendite in diesem Modell sechs Prozent.

Sechs Prozent sind noch kein Gewinn.

Die Bruttomietrendite lässt viele wirtschaftlich wichtige Faktoren bewusst außen vor. Verwaltung, nicht umlagefähige Kosten, Instandhaltung, Leerstand, Mietausfall und größere Maßnahmen können den tatsächlich verfügbaren Überschuss deutlich verändern. Auch Zinsen, Tilgung und Steuern sind in dieser Kennzahl nicht enthalten. Eine höhere Bruttomietrendite ist deshalb nicht automatisch das bessere Investment.

Die Bezugsgröße verändert die Prozentzahl.

Wenn dieselbe Jahresnettokaltmiete von achtzehntausend Euro nicht durch den Kaufpreis von dreihunderttausend Euro, sondern durch eine frei angenommene Gesamtinvestition von dreihundertdreißigtausend Euro geteilt wird, ergeben sich rund fünf Komma fünfundvierzig Prozent. Das ist nicht plötzlich eine andere Immobilie. Es ist eine andere Kennzahl mit einer anderen Bezugsgröße. Deshalb sollten Renditeangaben immer mit der verwendeten Formel dokumentiert werden.

Für den ersten Vergleich geeignet – für die Kaufentscheidung zu klein.

Nutzen Sie die Bruttomietrendite als schnellen ersten Filter. Danach braucht die Prüfung mindestens die laufenden Eigentümerkosten, realistische Leerstands- und Instandhaltungsannahmen sowie die konkrete Finanzierung. Die Merkhilfe lautet: Die Bruttomietrendite zeigt ein Verhältnis von Miete zu Preis. Sie zeigt nicht, was Ihnen nach allen Zahlungen tatsächlich übrig bleibt.

Deutsche Untertitel als SRT · Untertitel als WebVTT

Quellen und Einordnung

Die Abbildungen sind schematisch; die Personen und Zahlenbeispiele sind fiktiv. Quellenabgleich dieser Websitefassung: . Die aktuelle Homes.NRW-Seite zu Renditeobjekten wurde am 3. November 2026 inhaltlich auf die Definition Jahresnettokaltmiete/Kaufpreis geprüft; alle fiktiven Beispielwerte mathematisch nachgerechnet. Keine Prognose oder unabhängige Marktstudie.

Allgemeine Informationen, keine individuelle Anlage-, Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung. Renditekennzahlen und tatsächliche Objektkosten vor Entscheidungen unabhängig prüfen.